Aktuelles

Die Apfelbäume

unserer Streuobstwiese in Wellendorf blühen.

 

Das gibt Nahrung für Insekten und die frostfreien Nächte lassen auch Nahrung für weitere Arten im Spätsommer und Herbst erwarten. 29.04.2026

 

 

Die Wildkatzen

erschließen den Landkreis Uelzen verstärkt auch für sich. Auf ihrem Speisezettel sind vor allem Mäuse zu finden. Unsere erste Stiftungsfläche in Aljarn ist zur Hälfte mit Birken und Eichen, sowie vielen Sträuchern des Waldrandes bepflanzt worden. Um sie vor Verbiss zu schützen, ist ein Gatterzaun um die Pflanzung errichtet worden. Inzwischen ist dieser junge Wald auch von vielen Mäusen als Lebensraum erobert worden.

Mit der Installation einer Wildkatzenstiege, einer Überkletterungshilfe über den Gatterzaun, wird der Lebensraum der Wildkatze vergrößert und gleichzeitig unsere Jungbäume geschützt.

23.04.2026

 

 

Rebhühner

sind nicht ohne Grund unser Logo-Tier. Als Charaktervogel unserer Kulturlandschaft im Landkreis Uelzen hat es die Art seit Ende der 70'er Jahre aus unterschiedlichen Gründen sehr schwer.

Die Kreisjägerschaft bemüht sich seit ein paar Jahren, insbesondere in den Regionen Bevensen und Bienenbüttel, um eine deutliche Verbesserung der Rebhunbestände. Im definiertenen Projektgebiet erfolgen ein verstärktes Prädatorenmanagement, Auswilderungen von authochthonen Rebhühnen und lebensraumverbessernden Maßnahmen. Die Erfolge dieser Bemühungen werden monitiert, indem in der letzten Februardekade bis Ende März auf definierten Strecken Rebhähne mit einer Klangattrappe zur Antwort motiviert werden. Die Anzahl der Antworten bzw. Sichtungen der Rebhähne lassen Rückschlüsse auf die Populationsgröße zu.

Der Einsatz einer Wärmebildkamera macht die rufenden Hähne bei schwindendem Licht sichtbar.

Die NaturschutzStiftung monitort bereits seit 2022 einen Rebhuhnlebensraum im Süden des Landkreises Uelzen, auch um Vergleichswerte zum Projektgebiet gewinnen zu können.

In der Rubrik "Impressionen" ist ein Video eines antwortenden Hahnes aus diesem Jahr zu finden. 

15.03.2026

 

 

Der Frühjahrsputz

für unsere Höhlenbrüter steht an. Bevor die Neu-Einrichtung für 2026 erfolgt, schaffen wir besenreinen Wohnraum. Erfreulicherweise sind alle unsere Nisthilfen im letzten Jahr angenommen worden. Das ist sehr schön, zeigt allerdings auch den Bedarf nach geeigneten Brutstätten auf. Hier lässt sich mit wenigen Mitteln bereits recht viel erreichen.

Normalerweise lassen die Vormieter ihr Liegemobiliar zurück.
  
Recht häufig werden die Betten ein weiteres Mal genutzt.
Diese Gelbhalsmaus muss sich nun umziehen.
 
Auch Insekten können den Wohnraum für ihre Ziele gut gebrauchen. 03.03.2026
 

 


Die Rebhühner im Landkreis Uelzen

sollen mehr Unterstützung erfahren, um stabile Vorkommen auch für die Zukunft zu sichern. Die Projektgruppe Feldhuhn der Kreisjägerschaft Uelzen bemüht sich seit ein paar Jahren verstärkt um die Vögel der Feldflur. In den Hegeringen Bevensen und Bienenbüttel fanden sich viele Aktivisten die durch verschiedene Maßnahmen die Charaktervögel unserer Agralandschaft fördern. Neben der sehr aufwendigen Nachzucht und Auswilderung von autochthonen Tieren ist in einem definierten Projektgebiet von 12.000 Hektar das Prädatorenmanagement, mit Unterstützung des Landkreises Uelzen und der Bingo-Umweltstiftung, intensiviert worden. Die ersten Erfolge können sich sehen lassen. Nun soll zudem der Lebensraum für die Tiere der Feldflur durch geeignete Maßnahmen weiter verbessert werden. Eine veränderte Agrarförderung macht diesen Schritt notwendig.

Markus Tipp erläuterte den vielen Interessierten im Saal die mit Landwirtschaftskammer und Unterer Naturschutzbehörde abgestimmten Maßnahmen in der Feldflur. Wichtig war der Projektgruppe wirksame Maßnahmen zu entwickeln, die gleichzeitig in die übliche Fruchtfolge unserer Kartoffelregion passen, um überhaupt angenommen zu werden. Den Feldhühnern fehlt es aktuell vor allem an Deckung und Nahrung durch das ganze Jahr.
Markus Tipp erläuterte den vielen Interessierten im Saal die mit Landwirtschaftskammer und Unterer Naturschutzbehörde abgestimmten Maßnahmen in der Feldflur. Wichtig war der Projektgruppe wirksame Maßnahmen zu entwickeln, die gleichzeitig in die übliche Fruchtfolge unserer Kartoffelregion passen, um überhaupt angenommen zu werden.
Den Feldhühnern fehlt es aktuell vor allem an Deckung und Nahrung durch das ganze Jahr. 03.03.2026
 
 

67 % mehr braune Langohren

2025 hat die NaturschutzStiftung ein Winterquartier für Fledermäuse aufgepeppt. Die Einflugschneise war im Laufe der Jahre ziemlich zugewachsen und der Feuchtigkeitsgehalt im Quartier zu gering. Durch geeignete Schnittmaßnahmen ist nun das Quartier sehr viel besser für Fledermäuse zu erreichen. Zudem sollten mehrere Wasserspenden im Spätsommer zu einem höheren Feuchtigkeitsgehalt der Luft führen.

Nachdem wir mit dem Regionalbetreuer für Fledermäuse, Martin Groffman, im letzten Jahr 3 braune Langohren zählten, sind in diesem Jahr bereits 5 Tiere in Räber eingezogen. Bei dieser Kontrolle stellten wir außerdem fest, dass die Wasserspenden noch umfangreicher in diesem Spätsommer erfolgen sollten.

links: Martin Groffmann im Einsatz mit der Spezialkamera.
rechts: Kopfüber hängen die Tiere in Porotonsteinen bis die Witterung sie wieder aktiv werden lässt. 06.02.2026
 
 

neue Förderrichtlinien 2026

für Ihre Naturschutzprojekte!

Für das Jahr 2026 sind die Förderrichtlinien und die Antragsformulare unserer Programme kAIN und WUM aktualisiert worden. Die NaturschutzStiftung Landkreis Uelzen beteiligt sich an Ihren Naturschutzprojekten, wie zum Beispiel der Pflanzung von Obstbäumen und Hecken oder der Anlage von Blühflächen, sowie der Pflanzung von einheimischen Laubbäumen, insbesondere nach der Abgängigkeit von Nadelbäumen im Wald, mit 90 % der entstandenen Nettokosten.

Sie finden die Formulare und Information unter der Rubrik Förderung dieser Website. Je nachdem, ob Sie im oder außerhalb des Waldes Verbesserungen von Natur und Landschaft umsetzen wollen, entscheiden Sie sich für das Programm

 

Waldumbaumaßnahmen (WUM 5) oder für das

kommunale Aktionsprogramm Insekten und Naturschutz (kAIN 5).

 

Alle damit verbundenen Unterlagen sind bewusst, nach dem Motto "so wenig wie möglich, so viel wie nötig", schlicht gehalten worden, damit Sie mehr Zeit in der Natur als am Schreibtisch verbringen können.

Wir freuen uns auf Ihre Antragstellung und beraten Sie bei Bedarf sehr gerne.

Auf das wir auch in diesem Jahr wieder möglichst viele tolle Projekte gemeinsam umsetzen können. 01.01.2026